Ford WSD-M3P35-A1
Die Ford WSD-M3P35-A1 definiert Anforderungen an phosphatierte Oberflächen für Stahlbauteile im automobilen Serienumfeld. Ziel der Norm ist ein reproduzierbarer, prozesssicherer und funktionsorientierter Oberflächenzustand, der definierte Reibwerte, Montagefähigkeit und Oberflächenbeständigkeit unterstützt. Die Norm findet Anwendung bei funktions-, befestigungs- und montagekritischen Komponenten, bei denen eine Zink-Phosphatierung mit Schmierstoff erforderlich ist.
Die Ford WSD-M3P35-A1 ist typisiert aufgebaut und beschreibt definierte Oberflächenausführungen für unterschiedliche technische Anforderungen und Einsatzbedingungen. Die Typen ermöglichen eine gezielte Anpassung an Bauteilgeometrien, Montageprozesse sowie Anforderungen an Reibung, Gleiteigenschaften und Prozesssicherheit.
Ford nutzt die WSD-M3P35-A1 zur Standardisierung phosphatierter Oberflächen und zur Sicherstellung gleichbleibender Qualitäts- und Funktionsmerkmale innerhalb automobiler Liefer- und Produktionsprozesse. Für Lieferanten und Beschichter bildet die Norm eine verbindliche Grundlage für Serienfreigaben, Qualitätsprüfungen und eine prozesssichere Umsetzung im Produktionsumfeld.
| Typ | Beschichtung | Schichtdicke | Trommel | Gestell |
|---|---|---|---|---|
| S430 | Zink-Phosphat und Schmierstoff (Öl) | 10 - 20 | Ja | Ja |
Ford WSD-M3P35-A1 S430 – Zinkphosphat
Die Ford WSD-M3P35-A1 S430 beschreibt eine Oberfläche auf Basis von Zink-Phosphat und Schmierstoff mit 10–20 µm Schichtdicke für Anwendungen mit definierten Anforderungen an Reibung, Montagefähigkeit und Prozesssicherheit. Diese Ausführung wird bei Stahlbauteilen eingesetzt, bei denen neben einem stabilen Oberflächenzustand auch verbesserte Gleiteigenschaften und eine zuverlässige Weiterverarbeitung gefordert sind.
Die Kombination aus Zink-Phosphatierung und Schmierstoff unterstützt gleichmäßige Reibwerte und kann Montage-, Füge- oder Umformprozesse prozesssicherer gestalten. Dadurch eignet sich die Ford WSD-M3P35-A1 S430 insbesondere für Bauteile, bei denen definierte Oberflächen- und Gleiteigenschaften im Serienprozess erforderlich sind.
Die Zinkphosphat-Oberfläche nach Ford WSD-M3P35-A1 ist auf reproduzierbare Serienprozesse ausgelegt und kann sowohl als Trommel- als auch Gestellware verarbeitet werden. Dadurch lassen sich unterschiedliche Bauteilgeometrien und Stückzahlen wirtschaftlich, stabil und normgerecht umsetzen.